Mittwoch, 18. Februar 2015

Grundrissplanung - die ersten Entwürfe

In den letzten Wochen haben wir an unserem Traumgrundriss gearbeitet: Wände verschoben, Fenster versetzt, Türen gedreht usw. Wir sind zwar noch nicht fertig, aber wir befinden uns auf der „Zielgeraden“ und möchten euch den aktuellen Stand der Planung für unsere 145 m²-Stadtvilla zeigen!

Gleich zum Beginn unserer Planung haben wir uns von einem fünften Zimmer (Arbeits- oder Gästezimmer) verabschiedet, da durch dieses Zimmer die restlichen Räume im Erdgeschoss zu klein werden würden. Um uns Ideen zu holen, haben wir uns zahlreiche Grundrisse in diversen Hausbaukatalogen angeschaut. Die anschließende Detailplanung des Grundrisses haben wir mit der Software „Sweet Home 3D“  gemacht.

Erdgeschoss:
 

Im Erdgeschoss haben wir ein Gäste-WC mit Dusche, einen Hauswirtschaftsraum, eine offene Küche (die sich durch Glasschiebetüren abtrennen lässt) sowie das Wohnzimmer mit Essbereich. Und so sieht das Erdgeschoss in 3D aus:





Die Küche erhält eine kleine Insel (ohne Kochfeld), an der man auch sitzen kann. Die rote Farbe der Küchenmöbel ist nur beispielhaft, ebenso wie sämtliche Wandgestaltung/Fußbodenbeläge. Der Ort des Kamins ist noch nicht endgültig festgelegt - wie überlegen, den Kamin mit dem Fernseher zu tauschen, den Schornstein würden wir dann an der Hausaußenseite bis zum Dach führen. Um möglichst viel Licht im Wohnzimmer zu haben, haben wir uns dort für große Eckfenster entschieden.

Obergeschoss:
 

Im Obergeschoss haben wir zwei Kinderzimmer (die Wand wird noch so verschoben, dass beide Kinderzimmer ("Wohnen") gleich groß sind), das Schlafzimmer sowie das Badezimmer. Und auch hier die 3D-Bilder:





Die Einrichtung der Kinderzimmer ist nur beispielhaft, genauso wie sämtliche Wand- und Bodenfarben! Das Badezimmer wird ein T-Bad (Dusche, WC, Waschbecken) inklusive einer Eckbadewanne. Die Eckfenster in Schlaf- und Kinderzimmer sind symmetrisch mit den Fenstern im Erdgeschoss.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Ergebnis des Baugrundgutachtens

Wir haben heute das Ergebnis des im Januar in Auftrag gegebenen Baugrundgutachten erhalten. Wie zu erwarten war, beginnt auf dem Grundstück bereits ab 0,5 m Tiefe eine Lehmschicht. Fazit: Es gibt besseren Baugrund - aber wenn man ein paar Sachen beachtet (z. B. Fundamentarbeiten nur bei Trockenheit), dann kann man problemlos bauen!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Straßenname: Pfarrhufenanger

Unser Grundstück (bzw. die Straße davor) hat jetzt einen offiziellen Straßennamen: Pfarrhufenanger! Im aktuellen Berliner Amtsblatt wurde die Straßenbenennung bekanntgegeben:


Quelle: Amtsblatt Nr. 03/15, Landesverwaltungsamt Berlin

Wir finden den Namen schön, er ist unverwechselbar und zudem einmalig in Deutschland. Der Name ist an den angrenzenden Pfarrhufenweg angelehnt und leitet sich von der Pfarrhufe (ein zum Pfarrgut gehöriges landwirtschaftliches Grundstück/Hufe) und dem Anger (grasbewachsenes Land) ab.
(Quelle: Deutsches Rechtswörterbuch)

Montag, 2. Februar 2015

Stromanschluss mit 400 Volt

Heute gab es tolle Nachrichten - wir bekommen einen „modernen“ 400 Volt Stromanschluss :-)

Das klingt eigentlich nicht spektakulär, denn in Berlin haben schließlich 98 % aller Hausanschlüsse 400 V. Doch das Mahlsdorfer Stromnetz gehört zu den restlichen 2 %, denn hier liegt noch ein veraltetes Stromnetz mit 2x 110 V. Bei den meisten elektrischen Geräten im Haushalt würde man keinen Unterschied merken, doch verbrauchsintensive Geräte wie z. B. unsere geplante Wärmepumpe könnte man nur mit einem Trafo (ca. 1000,- Euro) betreiben!
Nach Auskunft vom Netzbetreiber (Stromnetz Berlin GmbH) soll das veraltete Stromnetz bis 2016 umgestellt werden. Die Spannungsumstellung wird von der Vattenfall Europe Netzservice GmbH durchgeführt – und heute haben wir die erfreuliche Information von Vattenfall erhalten, dass der Mahlsdorfer Grünzug mit 400 Volt erschlossen wird. Die Station in der Sudermannstraße ist bereits auf 400 Volt umgestellt und alle neuen Häuser bekommen somit gleich einen entsprechenden Hausanschluss!

Samstag, 31. Januar 2015

Winter im Mahlsdorfer Grünzug

Hier ein paar Eindrücke von unserem heutigen "Winterspaziergang" in Mahlsdorf. Zur besseren Orientierung haben wir auf einem Foto die ungefähren Grenzen unseres Grundstücks grün markiert:





Mittwoch, 14. Januar 2015

Grundstücksplanung

Heute war der erste Termin mit unserer Architektin. Obwohl wir uns im Vorfeld schon einige Gedanken gemacht haben und unsere Grundrissideen und -wünsche gesammelt haben, dauerte dieser Termin über fünf Stunden.

Zuerst ging es um die Lage des Hauses auf dem Grundstück. Bisher gingen wir davon aus, dass unser Grundstück einen Eingang von der Straßenseite erhalten wird und wir somit eine Zufahrt auf das Grundstück direkt von vorne haben. Wir hatten uns das also ungefähr so vorgestellt:


Leider sieht die Planung für das Gebiet keine Zuwegung von der Straßenseite vor! Konkret ist es so geplant, dass sich jeweils vier Grundstücke eine Zufahrt teilen – mit dem Ziel, die Fläche an gepflasterten Straßen in dem Gebiet so gering wie möglich zu halten (Versiegelung), um eine größtmögliche Fläche für Grünflächen, Regenwasserversickerung etc. zu erhalten. Die Planung sieht also so aus (unser Grundstück = C11):


Das heißt für uns, dass wir eine Zuwegung von der linken Grundstückseite planen müssen. Und es heißt auch, dass wir uns von den bisherigen Vorstellungen (Zufahrt von vorne) verabschieden müssen… leider nicht so leicht!

Zusammen mit der Architektin haben wir es uns nun so überlegt, die Zufahrt an der oberen Grundstücksgrenze zu planen. Das heißt aber auch, dass das Haus mit Eingang, Terrasse etc. um 180° gedreht werden muss! Dafür haben wir den Grundriss einfach gedreht -  mal gucken, ob es dabei bleibt oder wir daran auch noch etwas ändern.

Bei der Planung der Lage des Hauses auf dem Grundstück müssen wir natürlich auch einen Stellplatz fürs Auto berücksichtigen. Dabei stellen wir uns die Frage, wie groß wir den Carport planen sollen. Entweder die kleine Variante – Carport für ein Auto:


Oder ein Carport mit seitlichem, überdachten Fahrradständer:


Oder die komfortabelste Variante mit einem Doppelcarport, wobei eine Seite als Stellplatz für Fahrräder, Kinderanhänger etc. genutzt werden könnte – oder (falls wir evtl. mal ein zweites Auto haben) für das zweite Auto:



Wie man sehen kann, wird aber mit zunehmender Carportgröße die Gartenfläche kleiner! Wenn man zugunsten des großen Gartens auf den Doppelcarport verzichtet, könnte man bei einem zweiten Auto zwar hintereinander parken, das hätte dann aber ein tägliches umparken  (wer am Abend als erstes nach Hause kommt fährt schließlich auch morgens als erster wieder los) zur Folge! Alternativ müsste das zweite Auto auf der (relativ weit entfernten) Straße parken, wobei wir aber nicht wissen, inwieweit dort parken möglich sein wird.

Oder gibt es eine bessere Möglichkeit? Wir sind für Ideen und Anregungen zu dieser Problematik immer offen!


Update 03/2015: Neuigkeiten von unserer Grundstücksplanung


Donnerstag, 1. Januar 2015

Neujahr


Im Bautagebuch von einem befreundeten Ehepaar haben wir eine Wunschrakete gesehen und fanden diese Idee so gut, dass wir sie gleich "geklaut" haben ☺
 
In der Silvesternacht haben wir dann unsere Rakete gezündet und hoffen, dass sich unser Wunsch erfüllt:
 

In den letzten Wochen haben wir viele verschiedene Grundrissvarianten durchgeplant, damit wir nicht ganz unvorbereitet zum ersten Termin mit unserer Architektin (14.01.14) gehen. Nachdem wir zahlreiche Wände verschoben und Türen versetzt haben, sind unsere Ideen für den Grundriss im Untergeschoss mittlerweile schon recht weit vorangeschritten, sodass wir uns nun Gedanken über das Obergeschoss machen können.