Mittwoch, 18. März 2015

Hausplanung – Runde 2

Wir hatten mittlerweile den zweiten Termin zur Hausplanung bei unserer Architektin. Wir haben den Grundriss minimal angepasst, z.B. die Wände im OG so verschoben, dass beide Kinderzimmer gleich groß sind.

Beim ersten Termin hatten wir zahlreiche Sonderwünsche geäußert  von A wie Außenrollo über K wie Kamin bis Z wie Zwischenwände. Für diese Punkte hat uns die Hausbaufirma mittlerweile die Angebotspreise genannt. Gemeinsam mit der Architektin haben wir bewertet, welche dieser Punkte mit in die weitere Hausplanung einfließen sollen und welche Punkte gestrichen werden können. Auch bei der Heizungsanlage haben wir uns den Aufpreis vom Standard (Gastherme + Solarthermie) zu einer Erdwärmepumpe nennen lassen. Hier konnte uns die Baufirma bisher nur einen Schätzpreis nennen, da es derzeit zu viele unklare Faktoren (welche Wärmepumpe, Anzahl der Bohrungen, zusätzlich Solarthermie oder Photovoltaik usw.) gibt. Im Nachgang haben wir der Baufirma unsere Wunschkonfiguration genannt und warten nun auf ein konkretes Angebot.

Wir gehen davon aus, dass wir noch einen bis zwei Termine benötigen, bis die Vorplanung abgeschlossen ist. Das Ergebnis der Vorplanung (Preise, Grundrisse usw.) gehen dann in den Bauvertrag ein. Es folgt dann ein Notartermin, bei welchem wir den Bauvertrag und den Erbbaurechtsvertrag unterschreiben werden und anschließend die Bauanzeige (Bauantrag) einreichen.

Mittwoch, 4. März 2015

Einbruchschutzberatung

Die Berliner Polizei bietet für Bauherren eine individuelle Einbruchschutzberatung an. Wir haben uns dafür entschieden, diesen Service bereits in der Planungsphase in Anspruch zu nehmen, um die Hinweise in unsere Hausplanungen einfließen zu lassen. Anhand unseres Grundstücksplanes, unserer Grundrisse sowie der Seitenansichten von unserem geplanten Haus hat man uns individuelle Hinweise gegeben, auf Sicherheitslücken hingewiesen und Empfehlungen für Fenster und Türen gegeben. In der Beratungsstelle werden auch viele verschiedene Sicherungssysteme vorgestellt und praktisch vorgeführt. Um einen Vergleich zwischen „Standardfenster /-tür“ und einer „einbruchshemmenden“ Variante zu erhalten, darf sogar einen eigenen Einbruchsversuch unternehmen: ohne Vorkenntnis dauerte das „aufhebeln“ eines normalen Kunststofffensters (Standardausführung) bei mir nur zwei Sekunden – echt schockierend!

Die Beratung dauerte insgesamt knapp zwei Stunden und war für uns sehr hilfreich! Wir kennen jetzt unseren persönlichen Bedarf an zusätzlicher Sicherheit und werden diese Sonderwünsche mit der Architektin bzw. der Baufirma besprechen.

Montag, 2. März 2015

Neuigkeiten von unserer Grundstücksplanung

In unserem Bebauungsplan ist eine „Grundflächenzahl“ (GRZ) von 0,2 festgelegt. Das bedeutet, dass wir 20 % unseres Grundstückes überbauen dürfen. Dazu gehört neben dem Haus auch u.a. die Terrasse, der Carport und (leider) auch das Wegerecht, welches über unser Grundstück führt. Mit Nebenanlagen wie Carport oder  Schuppen kann man die GRZ um 50 % überschreiten, das ergibt also eine GRZ von 0,3. In unserer ersten Planung haben wir die GRZ deutlich überschritten, sodass wir unsere Planung anpassen mussten: Terrasse kürzen, Schuppen und Carport verkleinern usw.

Bezüglich der „Carport-Frage“ sind wir auch schon einen Schritt weiter: Aufgrund der geringen GRZ haben wir uns gegen einen Doppelcarport und für die Variante einfacher Carport + Fahrradstellplatz entschieden. Wir haben uns bei einer Carportfirma aus Berlin-Kaulsdorf die technische Machbarkeit bestätigen lassen und uns gleich ein Angebot machen lassen. Die Carportbreite ist derzeit auf 4,50 m geplant und wird eventuell auf 4,00 m verkleinert – falls wir damit noch ausreichend Stellfläche für die Fahrräder haben ohne das Auto zu zerkratzen. Da die Carportbreite maßgeblich die Lage des Hauses auf dem Grundstück beeinflusst, müssen wir uns hier bis zum fertigen Bauvertrag entscheiden.
Hier der aktuelle Stand unserer Planung:

Mittwoch, 18. Februar 2015

Grundrissplanung - die ersten Entwürfe

In den letzten Wochen haben wir an unserem Traumgrundriss gearbeitet: Wände verschoben, Fenster versetzt, Türen gedreht usw. Wir sind zwar noch nicht fertig, aber wir befinden uns auf der „Zielgeraden“ und möchten euch den aktuellen Stand der Planung für unsere 145 m²-Stadtvilla zeigen!

Gleich zum Beginn unserer Planung haben wir uns von einem fünften Zimmer (Arbeits- oder Gästezimmer) verabschiedet, da durch dieses Zimmer die restlichen Räume im Erdgeschoss zu klein werden würden. Um uns Ideen zu holen, haben wir uns zahlreiche Grundrisse in diversen Hausbaukatalogen angeschaut. Die anschließende Detailplanung des Grundrisses haben wir mit der Software „Sweet Home 3D“  gemacht.

Erdgeschoss:
 

Im Erdgeschoss haben wir ein Gäste-WC mit Dusche, einen Hauswirtschaftsraum, eine offene Küche (die sich durch Glasschiebetüren abtrennen lässt) sowie das Wohnzimmer mit Essbereich. Und so sieht das Erdgeschoss in 3D aus:





Die Küche erhält eine kleine Insel (ohne Kochfeld), an der man auch sitzen kann. Die rote Farbe der Küchenmöbel ist nur beispielhaft, ebenso wie sämtliche Wandgestaltung/Fußbodenbeläge. Der Ort des Kamins ist noch nicht endgültig festgelegt - wie überlegen, den Kamin mit dem Fernseher zu tauschen, den Schornstein würden wir dann an der Hausaußenseite bis zum Dach führen. Um möglichst viel Licht im Wohnzimmer zu haben, haben wir uns dort für große Eckfenster entschieden.

Obergeschoss:
 

Im Obergeschoss haben wir zwei Kinderzimmer (die Wand wird noch so verschoben, dass beide Kinderzimmer ("Wohnen") gleich groß sind), das Schlafzimmer sowie das Badezimmer. Und auch hier die 3D-Bilder:





Die Einrichtung der Kinderzimmer ist nur beispielhaft, genauso wie sämtliche Wand- und Bodenfarben! Das Badezimmer wird ein T-Bad (Dusche, WC, Waschbecken) inklusive einer Eckbadewanne. Die Eckfenster in Schlaf- und Kinderzimmer sind symmetrisch mit den Fenstern im Erdgeschoss.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Ergebnis des Baugrundgutachtens

Wir haben heute das Ergebnis des im Januar in Auftrag gegebenen Baugrundgutachten erhalten. Wie zu erwarten war, beginnt auf dem Grundstück bereits ab 0,5 m Tiefe eine Lehmschicht. Fazit: Es gibt besseren Baugrund - aber wenn man ein paar Sachen beachtet (z. B. Fundamentarbeiten nur bei Trockenheit), dann kann man problemlos bauen!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Straßenname: Pfarrhufenanger

Unser Grundstück (bzw. die Straße davor) hat jetzt einen offiziellen Straßennamen: Pfarrhufenanger! Im aktuellen Berliner Amtsblatt wurde die Straßenbenennung bekanntgegeben:


Quelle: Amtsblatt Nr. 03/15, Landesverwaltungsamt Berlin

Wir finden den Namen schön, er ist unverwechselbar und zudem einmalig in Deutschland. Der Name ist an den angrenzenden Pfarrhufenweg angelehnt und leitet sich von der Pfarrhufe (ein zum Pfarrgut gehöriges landwirtschaftliches Grundstück/Hufe) und dem Anger (grasbewachsenes Land) ab.
(Quelle: Deutsches Rechtswörterbuch)

Montag, 2. Februar 2015

Stromanschluss mit 400 Volt

Heute gab es tolle Nachrichten - wir bekommen einen „modernen“ 400 Volt Stromanschluss :-)

Das klingt eigentlich nicht spektakulär, denn in Berlin haben schließlich 98 % aller Hausanschlüsse 400 V. Doch das Mahlsdorfer Stromnetz gehört zu den restlichen 2 %, denn hier liegt noch ein veraltetes Stromnetz mit 2x 110 V. Bei den meisten elektrischen Geräten im Haushalt würde man keinen Unterschied merken, doch verbrauchsintensive Geräte wie z. B. unsere geplante Wärmepumpe könnte man nur mit einem Trafo (ca. 1000,- Euro) betreiben!
Nach Auskunft vom Netzbetreiber (Stromnetz Berlin GmbH) soll das veraltete Stromnetz bis 2016 umgestellt werden. Die Spannungsumstellung wird von der Vattenfall Europe Netzservice GmbH durchgeführt – und heute haben wir die erfreuliche Information von Vattenfall erhalten, dass der Mahlsdorfer Grünzug mit 400 Volt erschlossen wird. Die Station in der Sudermannstraße ist bereits auf 400 Volt umgestellt und alle neuen Häuser bekommen somit gleich einen entsprechenden Hausanschluss!